Auftakt der Schulung für neue MiMis am 18. April 2026
Am 18. April 2026 startete im EineWeltHaus in München eine neue Schulungsrunde des MiMi-Gesundheitsprojekts „Mit Migranten für Migranten (MiMi) – Interkulturelle Gesundheit in Bayern“. Ziel des Projekts ist es, die Gesundheitskompetenz von Menschen mit Migrationsgeschichte durch kultursensible und mehrsprachige Aufklärung zu stärken.
In angenehmer Atmosphäre wurden 34 neue Gesundheitsmediatorinnen und -mediatoren mit unterschiedlichsten Hintergründen begrüßt. Nach der Einführung durch die Landesprojektkoordinatorin Julia Meßmer stellte Britta Lenk-Neumann das deutsche Gesundheitssystem anhand einer ausführlichen Präsentation vor.
Im weiteren Verlauf tauschten sich die Teilnehmenden in Gruppen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Gesundheitssystemen ihrer Herkunftsländer und dem deutschen Gesundheitssystem aus. Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum vorgestellt. Dabei zeigte sich bereits großes Engagement und kommunikatives Talent unter den angehenden Mediatorinnen und Mediatoren.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause auf der Terrasse wurde die Schulung mit weiteren Informationen zu Strukturen und Abläufen des deutschen Gesundheitssystems fortgesetzt. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen. Gegen 18 Uhr endete der erste Schulungstag.
Inzwischen haben bereits die ersten Online-Termine zu den Themen Vorsorge und Früherkennung, Impfschutz sowie Diabetes stattgefunden. Der praktisch-methodische Teil der Ausbildung beginnt mit den letzten Schulungsterminen im Juni und Anfang Juli.